Montag, 17. November 2014

Ein Tag in den blauen Bergen

G'Day!

Am Samstag habe ich eine Blue Mountains Tour gemacht. Die Wanderschuhe geschnürt und die Regenjacke (die ich dann zum Glück nicht brauchte) gepackt, ging es von der Central Station in einem kleinen Bus zunächst zum Featherdale Wildlife Park, Kängugurs streicheln und füttern, sich mit Koalas ablichten lassen und das ganze Muss-man-mal-gemacht-haben-Zeug. Vor dem Koala-Fotostand war eine riesige Schlange, irgendwie tat der Koala mir schon fast leid, jeder wollte ihn antatschen und auf den Arm nehmen. Auf das Koala-Foto habe ich dann verzichtet und mich damit zufrieden gegeben, die anderen Tiere so zu fotografieren, Wombats, komische Vögel, Kängurus, sogar Pinguine. Dem Känguru auf dem Foto mit mir musste natürlich genau in dem Moment jemand Essen hinschmeißen, sodass es nicht in die Kamera guckt, aber naja, ES IST DAA!


Als alle mit Kängurus füttern fertig waren, ging es weiter südwärts zu den Wentworth Falls.



Anschließend gab es Lunch in einem Golfclub. Alle bekamen große Augen, als wir das riesige Buffet und die edlen Tische sahen. Die Augen wurden aber ganz schnell wieder klein, als wir UNSER Buffet sahen - Würstchen mit Brötchen und Tomaten, die noch nicht einmal für alle ausreichten. Zum Glück wurde dann nachgefüllt. Nach einer Wasserflasche für 3,70$ begaben wir uns auf die Fahrt zu den "three sisters", eine Felsformation, um die die Aborigines die Legende spannen, dass drei wunderschöne Schwestern von ihren Ehemännern in Steine verwandelt wurden, um sie vor einer Strafe zu beschützen, da Hochzeiten streng verboten waren. Zumindest habe ich das so verstanden. :-D 




Nachdem wir die bemitleidenswerten Steine gesehen hatten, ging es weiter zum Katoomba Falls Track.



Bergab gingen wir alle zusammen, unzählige Treppenstufen und auch ein paar kleine Kletterpartien hier vorbei:





Bergauf schwand die Zahl der Wanderer, denn es gab die Möglichkeit, für 16$ in einen sehr abenteuerlich anmutenden Zug zu steigen:


Aber sportlich wie ich bin, und da man als Backpacker sehr zimperlich mit seinen Dollarscheinen ist, begab ich mich zu Fuß auf den Anstieg. Da war die Fotolaune auch schnell vorbei, Durst, Schweiß und Schmerzen. Aber irgendwann sind wir tatsächlich oben angekommen und gönnten uns erst einmal ein Eis.
Dann ging es auch schon wieder zurück nach Sydney und nach einem Freibier in der SideBar gingen wir wieder unsere eigenen Wege.

Meine anderen Tage in Sydney verbrachte ich auf dem Newtown-Festival:


Mal wieder irgendwelche Leute getroffen:


Und endlich mal wieder 'ne fette Bratwurst gegessen:


Freitag war ich am Maroubra Beach (eine Stunde von Sydney aus mit dem Bus, aber es lohnt sich):


Und hier ein Kaffee in meinem Lieblingscafé und das, was man abends so trinkt - Tomatensaft und Apfelschorle und so ...



Jetzt bin ich tatkräftig mit der Jobsuche beschäftigt und muss am Mittwoch leider das Hostel wechseln. Bleibe aber in der gleichen Straße, habe mich in Glebe verliebt, das etwas ruhigere Studentenviertel mit vielen Cafés, Pubs und netten Menschen, und trotzdem nur 5 Minuten Busfahrt vom Central entfernt. 
Und jetzt ist mein Akku leer.
Bis bald!

Lou




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