G'Day!
Da ich nicht dazu gekommen bin, hier über meine letzten Tage in Sydney zu schreiben, hole ich das jetzt nach. In zwei Posts, da ich, wie die meisten von euch wissen, nur begrenztes Internet habe und meine hier mühsam ersparten Dollar nicht schon wieder ausgeben möchte.
Also fangen wir an: An meinem vorletzten Tag in Sydney begab ich mich auf die Suche nach den Royal Botanic Gardens. Nach vielem Fragen, Suchen nach Straßennamen auf der Stadtkarte und einigen Umwegen habe ich sie endlich gefunden und war wirklich stolz auf mich - das war das erste, was ich in Sydney alleine bewerkstelligt hatte. :-D
Die Gärten sind riesig, der Eintritt ist frei und man kann bis zum Opera House und der Harbour Bridge hinunterlaufen. Für Pflanzeninteressierte sind sie sicherlich interessant, aber sie sind auch gut dazu, für einen Moment zu vergessen, dass man sich in der Großstadt befindet, einfach mal eine Pause zu machen und die Stille zu genießen. Ich hab nicht viele Fotos gemacht (und hoffe, dass sie nicht allzu sehr an Qualität verlieren, wenn ich sie mit dem Handy hochlade), da mich die Pflanzen nicht sonderlich fasziniert haben.
Hier ein Baum ...
... und hier ein Vogel, der sich die ganze Zeit nicht von der Stelle bewegt hat. Als ich das dritte Mal an ihm vorbeigelaufen bin, musste ich ein Foto machen:
Am Opera House angelangt, wartete ich auf den Sonnenuntergang und vertrieb mir die Zeit mit ein paar Fotos:
Dann machte ich mich auf, das Sydney Tower Eye zu suchen. Es hat etwas gedauert, bis ich den Eingang gefunden habe, daher war die Sonne schon fast untergegangen, als ich endlich oben war. Trotzdem wurde ich mit dieser Aussicht belohnt:
Leider steht man hinter Glas, die Luft ist sehr stickig und so hat man beinahe das Gefühl, man würde auf einen Bildschirm gucken. Die 26 $ haben sich definitiv nicht gelohnt, aber naja.
Das war's vorerst. Mein letzter Abend in Sydney folgt demnächst! :-)
Lou
Ab dem 29.09.2014 ein Jahr als Backpacker in Australien unterwegs, werde ich euch über alles berichten, was meinen Weg kreuzt - giftige Tiere, Arbeit, Menschen und hoffentlich viiieles mehr. Falls ihr mehr darüber erfahren wollt, wie es zu der Entscheidung kam, ein Jahr "Down Under" zu verbringen, schaut euch meinen ersten Blogpost an. Falls ihr mehr über mich erfahren oder etwas Anderes wissen wollt - fragt einfach! Hope you enjoy reading! :-)
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Country Girl
G'Day aus Collie!
Ich komme nun doch dazu, einen kurzen Blogpost zu machen, da mein Chef mir eine SIM-Karte geschenkt hat und ich gerade ein paar Megabytes übrig habe.
Meine erste Arbeitswoche ist nun vorüber und ich halte meinen ersten Gehaltscheck in den Händen, yeah!
Meine Arbeit hier besteht aus viel putzen, besonders morgens, da muss der Pub gefegt und gewischt werden, was mir das Aufstehen nicht gerade leicht macht. Anschließend wird Bier zapfen geübt, das heißt, ich darf an der Bar aushelfen. Nach einer zwei- bis dreistündigen Mittagspause geht es dann wieder an die Bar und zeitweise helfe ich Jamie, dem SIM-Karten-Spender, in der Küche. Jeden Montagabend werden die Netze aufgespannt und es geht auf den Tennisplatz zum "social tennis", wo jeder spielen kann, der möchte - und ein paar Bier intus hat. :-D
Alles in allem treffe ich hier sehr viele aufgeschlossene, neugierige Menschen, ganz besonders die Aussies, die sehr schwer zu verstehen sind, ganz besonders nach ein paar Bier und das trinken die hier SEHR früh am Tag!
Meine Pausen verbringe ich mit schlafen oder einem kurzen Bushwalk. Kurz, da die Hitze einem sehr schnell zu schaffen macht. Aber es zahlt sich das erste Mal aus, dass ich meinen Cowboyhut mitgenommen habe!
Vorgestern hat Jamies Mum mich mit auf eine kurze Autofahrt mitgenommen, um Emus und Kängurus zu beobachten - leider haben wir "nur" zwei Emus gesehen, da die meisten Tiere in der Hitze den Schutz der Bäume gesucht haben.
Heute war ich mit Sarah in Dubbo, der nächsten Stadt, um Geld auszugeben.
Hier ein paar Fotos, leider nicht die schönsten, da die auf meiner Kamera sind (bis auf das erste):
DAS bin ich auf einem Feld nahe dem Country Pub in einer meiner Pausen. Der Spruch stammt aus einem Hostel in Sydney, wo er als Magnet am Kühlschrank klebte, und ist zum Motto meiner Reise geworden.
Hier eine Straße, die ich in einer meiner Mittagspausen entlanggelaufen bin. Eine Stunde geradeaus und ich habe nicht mehr getroffen als 2 Trucks und Kühe, die mich ziemlich verwirrt angesehen haben, da sie anscheinend sehr selten Fußgänger sehen.
Und, finally, mein erstes Känguru! Wie gesagt, leider meine Kamera nicht dabei gehabt.
Hoffe, ich habe mich nicht so oft vertippt, die Fotos gefallen euch und ich kann mich bald wieder melden!
Lou
Ich komme nun doch dazu, einen kurzen Blogpost zu machen, da mein Chef mir eine SIM-Karte geschenkt hat und ich gerade ein paar Megabytes übrig habe.
Meine erste Arbeitswoche ist nun vorüber und ich halte meinen ersten Gehaltscheck in den Händen, yeah!
Meine Arbeit hier besteht aus viel putzen, besonders morgens, da muss der Pub gefegt und gewischt werden, was mir das Aufstehen nicht gerade leicht macht. Anschließend wird Bier zapfen geübt, das heißt, ich darf an der Bar aushelfen. Nach einer zwei- bis dreistündigen Mittagspause geht es dann wieder an die Bar und zeitweise helfe ich Jamie, dem SIM-Karten-Spender, in der Küche. Jeden Montagabend werden die Netze aufgespannt und es geht auf den Tennisplatz zum "social tennis", wo jeder spielen kann, der möchte - und ein paar Bier intus hat. :-D
Alles in allem treffe ich hier sehr viele aufgeschlossene, neugierige Menschen, ganz besonders die Aussies, die sehr schwer zu verstehen sind, ganz besonders nach ein paar Bier und das trinken die hier SEHR früh am Tag!
Meine Pausen verbringe ich mit schlafen oder einem kurzen Bushwalk. Kurz, da die Hitze einem sehr schnell zu schaffen macht. Aber es zahlt sich das erste Mal aus, dass ich meinen Cowboyhut mitgenommen habe!
Vorgestern hat Jamies Mum mich mit auf eine kurze Autofahrt mitgenommen, um Emus und Kängurus zu beobachten - leider haben wir "nur" zwei Emus gesehen, da die meisten Tiere in der Hitze den Schutz der Bäume gesucht haben.
Heute war ich mit Sarah in Dubbo, der nächsten Stadt, um Geld auszugeben.
Hier ein paar Fotos, leider nicht die schönsten, da die auf meiner Kamera sind (bis auf das erste):
DAS bin ich auf einem Feld nahe dem Country Pub in einer meiner Pausen. Der Spruch stammt aus einem Hostel in Sydney, wo er als Magnet am Kühlschrank klebte, und ist zum Motto meiner Reise geworden.
Hier eine Straße, die ich in einer meiner Mittagspausen entlanggelaufen bin. Eine Stunde geradeaus und ich habe nicht mehr getroffen als 2 Trucks und Kühe, die mich ziemlich verwirrt angesehen haben, da sie anscheinend sehr selten Fußgänger sehen.
Und, finally, mein erstes Känguru! Wie gesagt, leider meine Kamera nicht dabei gehabt.
Hoffe, ich habe mich nicht so oft vertippt, die Fotos gefallen euch und ich kann mich bald wieder melden!
Lou
Dienstag, 14. Oktober 2014
A few weeks in Woop Woop
G'Day! (Heard it here for the first time!)
I'm writing in English because I'm tipping on an iPad with English autocorrects, no ae, oe and ue and crossed y and z. At first: Sorry for mistakes, but I hope my English is better than the Google translation ...
So, as I said, I'm in Woop Woop, which is an Australian expression for "in the middle of nowhere". The country pub at which I'm working is surrounded by farmland, everywhere are fields and farms. Everything is different than in Sydney, even the weather. Yesterday it's been SO hot and windy, today I can't leave my room without a big pullover.
I had my first working day today. Got to clean up and tap beer (I thought it would be easier with the Australian beer - but NO, it isn't) and Sarah, one of the owners of the pup, showed me the "city". And, yeah, I've seen my first genuine, wildlife kangaroo!!
I have to stop writing now and give Sarah her iPad back. I don't know when I will be able to post again, but no later than I'm back in the civilisation (probably in two months) I will write a very long post with all the photos I made here and on my last few days in Sydney.
See you!
Lou
I'm writing in English because I'm tipping on an iPad with English autocorrects, no ae, oe and ue and crossed y and z. At first: Sorry for mistakes, but I hope my English is better than the Google translation ...
So, as I said, I'm in Woop Woop, which is an Australian expression for "in the middle of nowhere". The country pub at which I'm working is surrounded by farmland, everywhere are fields and farms. Everything is different than in Sydney, even the weather. Yesterday it's been SO hot and windy, today I can't leave my room without a big pullover.
I had my first working day today. Got to clean up and tap beer (I thought it would be easier with the Australian beer - but NO, it isn't) and Sarah, one of the owners of the pup, showed me the "city". And, yeah, I've seen my first genuine, wildlife kangaroo!!
I have to stop writing now and give Sarah her iPad back. I don't know when I will be able to post again, but no later than I'm back in the civilisation (probably in two months) I will write a very long post with all the photos I made here and on my last few days in Sydney.
See you!
Lou
Freitag, 10. Oktober 2014
Sydney, Sydney, Sydney
G'day!
Das Opera House durfte natürlich auf gar keinen Fall fehlen:
Nach einer Woche Sightseeing, Jobsuche und Eingewöhnung wird es mal wieder Zeit für einen Blogpost. Glücklicherweise habe ich, fünf Minuten von meinem Hostel entfernt, eine Bibliothek mit freiem WLAN gefunden und kann euch nun von meinen ersten Tagen hier in Sydney berichten.
Ich bin in einer Art Hostel für Langzeitreisende untergebracht, was es etwas schwieriger gemacht hat, Anschluss zu finden, da die Leute auf meinem Zimmer bereits ein Jahr zusammen dort leben. Nichtsdestotrotz habe ich einige nette Leute kennengelernt. Ich bin so gut wie nie alleine, was mich das Heimweh nicht selten vergessen lässt.
Ungefähr zehn Minuten vom Hostel entfernt haben wir einen wunderschönen Blick auf die Anzac Bridge, ganz besonders bei Nacht:
Und ebenfalls in der Nähe des Hostels bei Nacht:
Am Dienstag haben wir eine Sightseeing-Tour bei einem Free Guide gemacht, um einen ersten Überblick zu gewinnen, hier ein paar Eindrücke.
Hier die unzähligen Hochhäuser, die einem die Orientierung von Zeit zu Zeit seehr erschweren:
Hier ein Denkmal namens "Forgotten Songs", das daran erinnert, dass mit der Einsiedlung der Europäer viele Vogelarten ausstarben:
Das Opera House durfte natürlich auf gar keinen Fall fehlen:
Und hiermit wäre auch das Straßenproblem geklärt:
Gestern war ich mit Niklas noch einmal am Bondi Beach, diesmal aber richtig mit Bikini und Sonnencreme im Gepäck. Es ist einfach wunderschön da unten, der Sand quietscht unter den Füßen, die Wellen sind atemberaubend und die vielen Surfer sind auch nicht zu verachten, gnihihi.
Ich habe mich sogar mal ins Wasser gewagt - die erste Welle und mein Bikini-Oberteil war verrutscht. Keiner gesehen, was soll's.
Traurigerweise werde ich Sydney aber am Montag verlassen, da ich einen Job in einem Country Hotel in der Nähe von Dubbo (ein Stück weiter im Landesinneren) gefunden habe. Allerdings fühlt es sich gut an, einen Plan zu haben und vielleicht tut es sogar gut, sich ersteinmal fern von den Großstädten an das Leben hier zu gewöhnen. Heute Abend werde ich vielleicht auf das Sydney Tower Eye gehen (falls ich den Weg finden sollte ... ), die Aussicht muss atemberaubend sein. Dann würde ich gerne noch die botanischen Gärten hinter dem Hyde Park sehen, bevor es auf die Weiterreise geht. Aber eines steht fest: es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich diese Stadt besucht habe.
Sydney, one day I will come back.
Lou
Donnerstag, 2. Oktober 2014
G'day Australia!
Ich muss leider mit dem Handy tippen - daher halte ich mich kurz. Nach viel Packstress, 22 Stunden Flugzeit und 4 Gepäckkontrollen bin ich nun endlich da. Nachdem wir am Hostel in Sydney angekommen waren und geduscht hatten, machten wir einen vom Hostel aus kostenlos gestellten Beach Walk zum Bondi Beach, der sich wie folgt gestaltete: Wir, das heißt Diejenigen, die ich am Flughafen kennengelernt habe und mit mir geflogen sind, und ich, müde und geschlaucht vom Flug und dementsprechend schlecht gelaunt, standen in der Lobby des Hostels. Sofort wurde uns ein Eis in die Hand gedrückt und wir wurden angebrüllt - "LET'S GO TO THE BEACH WAAALK!!" (By the way the first words I heard with a real australian accent - I LOVE it.) und hatten also keine große Wahl. So begaben wir uns auf die nächste Reise, die aus 10 Minuten Busfahrt und 3 Stunden Fußmarsch bestand. Aaber es hat sich gelohnt!
Den Abend verbrachten wir in der Hostel-Bar (die SideBar, ein absolutes MUSS für jeden Backpacker in Sydney!) mit Essen, Trinken und damit, waschechten Aussies beim Feiern zuzusehen (Leider muss ich hier jemanden bestätigen, der mir im Bus sagte, Deutsche könnten keine Party machen).
Heute war Einführungsworkshop der Organisation, bei dem wir Infos zum Autokauf, zur Jobsuche, zum Bankkonto und vielem mehr bekamen.
Ich melde mich bald wieder, dann hoffentlich mit Laptop!
Lou
Heute war Einführungsworkshop der Organisation, bei dem wir Infos zum Autokauf, zur Jobsuche, zum Bankkonto und vielem mehr bekamen.
Ich melde mich bald wieder, dann hoffentlich mit Laptop!
Lou
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