Mittwoch, 3. Juni 2015

The Great Ocean Road

G'Day!



Und da bin ich schon wieder, aber ich dachte, die Great Ocean Road hat ihren eigenen Post verdient, denn sie trägt nicht umsonst ihren Namen und nicht umsonst ist sie eine der "Must-Does" Australien.
Mit dem Vorhaben, mir ein Auto zu mieten und alleine loszufahren, kam ich nicht recht voran, denn ich war schlichtweg zu faul und mir gefiel es in Melbourne gerade viel zu gut. Nach ein paar Tagen traf ich Simon, der den gleichen Plan hatte. Drei Tage später hatten wir uns ein Auto gemietet und es ging los. 
Unser erster Stop war Torquay, das am Eingang der Great Ocean Road liegt und mit seiner Nähe zum Bells Beach, einem weltberühmten Surfstrand, eines der Surfmekkas Australiens ist. Uns erwarteten jedoch leere Strände und Einkaufsstraßen, da der kühle Herbst die meisten Einwohner und Touristen in den Norden treibt. 



Aus dem Sonnenschein wurde bald Regen, aus dem Regen wieder Sonnenschein und aus dem Sonnenschein schließlich Regen und Sonnenschein. Was ergibt das? GENAU:



Die erste Nacht verbrachten wir in Apollo Bay in einem wunderbar gemütlichen Hostel mit Blick auf's Meer (man siehe Foto 2 oben). Dann ging es weiter, vorbei an


nach Cape Otway, wo man für ein paar Dollar auf einen Leuchtturm steigen, in ein Dinosauriermuseum gehen und eine Aborigine-Austellung besichtigen kann. Das einzig wirklich interessante war der Leuchtturm und die Sicht auf die tosenden (!) Wellen.



Und vorbei an noch mehr tosenden Wellen


fuhren wir zum bekanntesten, offiziellen Highlight der Great Ocean Road, den 12 Aposteln. Von denen es allerdings nur 11 gibt, von denen man von der Aussichtspunkt aber nur 7 ausfindig machen kann. Australier eben.


Unser letzter Stop war die vor einigen Jahren eingebrochene London Bridge, hinter der wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten konnten:



Die zweite Nacht verbrachten wir in Warrnambool, wo die Great Ocean Road ihr Ende findet. Am letzten Tag ging es auf dem schnelleren Weg wieder nach Melbourne, nicht ohne einen Stop im relativ unspektakulären Geelong einzulegen.


Am selben Tag nahm ich den Nachtbus nach Adelaide, in dem ich Dank ein paar Abschiedsbier in Melbourne ziemlich gut schlafen konnte. 
Und nun bin ich in Adelaide, das Wetter ist wunderschön (wenn es nur nicht so kalt wäre ... ) und ich sitze in der Bibliothek. Gestern habe ich mir ein Fahrrad geliehen (denn es ist FREE, ein Backpacker-Traum!) und bin fünf Stunden lang durch die Stadt geradelt ... und habe eigentlich so gut wie alles gesehen, was es zu sehen gibt. Naja, nicht alles. Aber mir war heute einfach nicht nach Sightseeing, irgendwann sieht dann doch alles gleich aus. 
Mehr gibt es auch nicht zu sagen, wo es als nächstes hingeht steht wie immer in den Sternen!

Lou











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