Samstag, 20. September 2014

Danke!

Hey,

zwei Blogposts ziemlich schnell infolge (aaber beide kurz), aber der hier muss einfach sein, denn:
Ein dickes DANKE an alle, die gestern da waren, nette Worte an mich gerichtet, mich gedrückt, an mich gedacht und sich unsagbar viel Mühe gegeben haben!! Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich meinen drei Lieblingsschwestern ;-). Es war eine sehr, sehr, sehr schöne Nacht!
Danke natürlich auch an die Menschen, die nicht da waren, aber trotzdem an mich gedacht und mir das auf irgendeine Weise gezeigt haben.
Danke für die Geschenke, die Worte, ja, und einfach danke, dass es euch gibt. 
Ich hoffe, ich sehe die meisten von euch noch einmal, bevor ich meine Reise antrete und kann euch noch einmal gaaaanz feste drücken.
Hier werde ich mich wahrscheinlich erst wieder melden, wenn ich mich aus dem Staub gemacht habe - bis dahin!

Lou / Lulu / Louisa, sucht es euch aus :-)   

Dienstag, 16. September 2014

13 Days left, drei Stunden beim Straßenverkehrsamt und gemischte Gefühle





Nur noch 13 Tage. Die Zeit vergeht SO schnell. So langsam werde ich ein bisschen nervös, zumindest in den stillen Momenten, in denen ich nichts zu tun habe und meinen Gedanken ausgeliefert bin. Es kommen Fragen auf, die ich nicht beantworten kann, Gedanken, denen ich nicht folgen kann und vor allen Dingen gemischte Gefühle, die ich nicht ganz deuten kann. Da ist Vorfreude, Angst, aber vor allen Dingen Ungewissheit. 
Aber so ganz realisiert, dass ich bald ein ganzes Jahr weg sein werde, habe ich immer noch nicht.
Da ich jetzt jedoch den Großteil der Organisation hinter mir habe, bin ich insgesamt sehr viel zuversichtlicher geworden und größtenteils überwiegt die Vorfreude.
Gestern habe ich meinen internationalen Führerschein beantragt und bekommen - nach DREI Stunden rumsitzen und warten. Donnerstag habe ich einen Impftermin, dann bin ich mit Arztbesuchen erstmal durch. Vorgestern habe ich den Antrag zur Eröffnung eines Bankkontos gestellt, das Flugticket hat mir die Organisation auch schon zugeschickt. Jetzt fehlen nur noch nervige Kleinigkeiten und dann GEHT ES LOOOOS.

Lou

Sonntag, 31. August 2014

The very Beginning

Heyho,

hier in meinem ersten Blogpost möchte ich euch davon berichten, wie es zu der Entscheidung kam, mich ans andere Ende der Welt zu begeben, wie weit es mit meinen Vorbereitungen steht und alles, was es sonst noch zu sagen gibt. 
Zu mir: Ich heiße Louisa, bin 18 Jahre alt, habe gerade Abitur gemacht und werde bald mein spießiges, langweiliges Einfamilienhaus-Leben hinter mir lassen, meinen Rucksack schultern und sehen, wohin es mich verschlägt.
Zu dieser Entscheidung kam es vor circa drei Monaten, als ich mir meinen Kopf darüber zerbrach, was jetzt, da ich die Schule beendet hatte, aus mir werden sollte. Da ich zu keinem Schluss kam und mir Berufsberatungsbroschüren, Probevorlesungen und Musterbewerbungen Kopfschmerzen bereiteten, dachte ich mir: Get out of here! Als mir daraufhin diverse Menschen ins Hinterteil traten und all ihre Überredungskünste aufbrachten, mich endlich loszuwerden, stand die Entscheidung fest. Ich gehe. 
Aber wohin? Es stand so gut wie fest, dass ich "Work & Travel" machen wollte, besonders, als ich herausfand, dass es für das meiste andere eh bereits zu spät war. Und wo sind Work-&-Traveler besser aufgehoben als in DER Backpacker-Nation Australia?! Also begab ich mich in die nächste Buchhandlung, schnappte mir einen Reiseführer und begann, darin herumzuschmökern. Und dann entdeckte ich diese enorme Anziehungskraft des kleinsten Kontinenten der Welt, der ich mich nicht mehr entziehen konnte. 
Also suchte ich mir eine Organisation (AIFS American Institute For Foreign Study GmbH, mit deren Diensten ich bisher voll und ganz zufrieden bin). Und das war es auch schon. 
Natürlich gab es und gibt es - auch mit Organisation - viel zu planen und zu organisieren, aber ich bin dankbar dafür, dass mir einige Dinge abgenommen werden und ich mich bereits mit anderen, die mit mir das Abenteuer wagen, in Verbindung treten konnte. 
Und nun steht immer noch einiges an - Arztbesuche, kaufen der letzten Ausrüstung, Eröffnung des Bankkontos, Geld tauschen uuuund und und.
Aber wenn ich das alles geschafft habe und ich endlich im Flieger sitze .. ja, dann habe ich es geschafft. 
Ich werde ein Jahr, 12 Monate, 363 Tage, 8712 Stunden, 522720 Minuten, 31363200 Sekunden (in etwa. jaja) in Australien verbringen. Work and Travel. Irgendwie schon ein alter Hut, „Work and Travel in Australien“. Überall treffe ich Menschen, die sagen „Das habe ich auch gemacht!“. Und doch ist es irgendwie etwas ganz besonderes. Etwas Neues, etwas Unbekanntes, etwas Anderes, etwas Aufregendes.
Wirklich Angst habe ich bisher nicht. Immerhin sind es ja auch noch 30 Tage. Und falls dann doch mal Angst aufkommt, dann selten davor, mich nicht zurechtzufinden, mit der Sprache nicht klarzukommen oder alleine zu sein. Nein, dann davor, dass das Jahr meine Erwartungen nicht erfüllt. Dass ich voller Elan darauf zugehe und dann auf den Boden der Tatsachen geholt werde. „Eine einzigartige Erfahrung, die dir niemand mehr nehmen kann.“ Von überallher wird das versprochen. Ich sollte dem Glauben schenken. Und dann einfach warten. Und atmen. Und mich freuen.

Lou

PS: Auf dem Bild seht ihr, was passiert, wenn eure Familie erfährt, dass ihr verschwindet - von überallher werdet ihr mit Büchern beschmissen (Bis auf den Reiseführer, den habe ich mir selbst gekauft). :-D