G'Day!
Tut mir leid, dass ihr so lange auf diesen Post warten musstet, aber ich hatte um ehrlich zu sein einfach keine Lust, denn dieser Ort hier lädt sehr dazu ein, einfach gar nichts zu tun und sein ganzes Leben am Strand zu verbringen.
Ich fange einfach mal hinten an:
HAPPY NEW YEAR an ALLEEE!!
Ich habe den Silvesterabend mit einer großen Party am Hostel und vielen netten Leuten verbracht, danach sind wir natürlich an den Strand und haben weitergefeiert. Als das neue Jahr dann da war, war alles wie vorher - kein Countdown, kein Feuerwerk, GAR NICHTS.Und trotzdem ist heute irgendwie 2015 und trotzdem war es eine sehr schöne Nacht.
Es gibt also leider keine Silvester-Fotos, denn das Feuerwerk blieb aus und den Rest möchte ich euch ersparen, sind sowieso nur betrunkene Menschen drauf.
Heiligabend verbrachte ich alleine mit einer Tafel Schokolade und einem Film in meinem Hostelzimmer, denn in Australien gibt es keinen Heiligabend. Aber naja, hier trägt der Weihnachtsmann auch Badeshorts und ein Surfbrett. Am Weihnachtstag war ich mit ein paar Leuten aus meinem Zimmer - ÜBERRASCHUNG! - am Strand und wir haben ein Riiiiiesenpicknick gemacht. Zwei Australier haben einen Sandmann (Bruno) neben uns gebaut und er wurde zur Berühmtheit, denn absolut jeder wollte sich mit ihm ablichten lassen.
Das Foto mit mir habe ich leider noch nicht bekommen, aber naja.
Bevor ich nach Byron Bay kam, war ich im Surfcamp. Wir sollten uns alle an der Bushaltestelle in Sydney treffen und dann gemeinsam ins Surfcamp fahren und die nächste Surfstunde sollte erst am nächsten Morgen sein. Dann lief offenbar mit der Planung etwas schief, denn wir fuhren mit dem Bus etwa zwei Stunden lang zum Ocean Beach und haten dort schon unsere erste Stunde. Da keiner darauf vorbereitet war, mussten alle Bikini, Badehose und Handtuch aus unseren Rucksäcken hervorkramen und sich schnell umziehen. Am Strand war es schließlich superkalt, zwischendurch regnete es und das Surfen war irgendwas zwischen Frustration und Spaß, denn es ist ein seehr harter Sport, so leicht es auch aussehen mag. Dann gab es Mittagessen und wir wurden an der Zughaltestelle abgesetzt, um ins Surfcamp zu fahren. Nach acht Stunden Zugfahrt gen Norden Ins Surfcamp, das nahe Coffs Harbour gelegen ist, konnten wir nur noch schlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich mit einer dicken Erkältung auf. Trotzdem nahm ich an meinen nächsten Surfstunden teil - dafür hatte ich schließlich bezahlt - und am nächsten Tag ging es mir einfach nur scheiße, sodass ich an den nächsten Stunden nicht teilnehmen konnte.
Danach ging es nach Byron Bay, wo ich, als ich meine Erkältung am Strand auskuriert hatte, zwei Surfstunden nachholen konnte und mir in der zweiten das Knie verdrehte und seitdem durch die Gegend humpele.
Vielleicht sollte ich einfach nicht surfen, irgendwie scheint sich alles dagegen zu wehren ..
Nichtsdestotrotz existieren tatsächlich einige Fotos, auf denen ich auch gar keine sooo schlechte Figur mache. Ich poste sie noch nicht, da die Fotos meiner letzten Stunde noch nicht online sind und ich nur einmal downloaden kann. Es bleibt also spannend! :-D
Wie schon erwähnt, ist Byron Bay einfach ein Ort zum relaxen, am Strand liegen, surfen, feiern und sich über nichts Sorgen machen. Das hier beschriebt es ganz gut (bis auf die Pizza time vielleicht, aber irgendwas musste ja in die Richtung drauf, denn es stand vor einem Restaurant):
Und, damit ihr auch was vom Byron-Flair habt:
Auf dem ersten Bild sieht man in der Ferne einen weißen Leuchtturm, der den östlichsten Punkt Australiens markiert. Zu den Byron - Must-Does gehört ein Walk hoch zum Leuchtturm, der durch den Regenwald führt. Oben angekommen, hat man einfach eine wunderschöne Sicht über das Meer:
Irgendwann diese Woche habe ich eine Tour nach Nimbin, einem Hippieviertel, das ungefähr zwei Stunden Busfahrt entfernt ist, gemacht. Alles ist bunt, jeder kifft und im Prinzip besteht es nur aus einer Straße mit vielen Shops, aber es ist einfach COOL!
Der Tour-Bus:
Ein Koala auf dem Weg zurück durch den Regenwald:
Und der Regenwald an irgendeinem der unzähligen Aussichtspunkte:
Und morgen geht es dann auch schon wieder weiter Richtung Norden nach Brisbane. Die Zeit vergeht soo schnell und sie vergeht immer schneller, die Abschiede werden immer schwerer und die Neuanfänge immer aufregender. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben und an keinem Ort ist es gleich.
Aber nun genug!
Lou